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Marco83

unregistriert

1

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 11:26

Unterschiede zwischen Dolby Digital und dts

Wollte aus eigenem Interesse mal die Unterschiede zwischen Dolby Digital (DD plus) und dts (dts HD)aufzeigen,
hatte gestern mal die beiden Formate (Jurassic Park III, es gibt ja nicht allzu viele Filme, die dieses Format untersützen)
klanglich miteinander verglichen, hatte den Eindruck, dts ist ein ein wenig satter als DD, besoders im Tieftonbereich.

Ich möchte die technischen Abweichungen hier mal kurz darstellen, ich hoffe es hat keiner was dagegen. :)

Dolby Digital


wird auf dem Film zwischen den Perforationslöchern auf den Stegen
kopiert. Dort sind die sechs Kanäle in Datenblöcken aufgezeichnet, die
aus vielen kleinen transparenten oder schwarzen Punkten (0 oder 1; wie
beim Computer) bestehen. Der Ton ist nach dem AC-3 Standard im 5.1
Verfahren komprimiert und enthält Informationen zur Fehlerkorrektur. Es
gibt 5 vollwertige Kanäle (Links, Mitte, Rechts, Surround Links,
Surround Rechts) mit einer Auflösung von 20 Bit, bei einem
Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz und einen frequenzbeschränkten
Subwooferkanal mit 20 bis 120 Hz. Die Dynamik liegt etwa bei 92 dB.
Dabei entsteht im Kino eine konstante Datenrate von etwa 384 kBit/sec
mit einer Datenreduktion mit mehr als 90 % Effizienz (Die Datenrate ist
für AC-3 nicht festgelegt und variiert von Medium zu Medium). Durch die
starke Kompression ist es für fast alle Medien geeignet. Es kommt zur

dts

Mit dem Film JURASSIC PARK präsentierte Mitte 1992
dts Corp. ein weiteres digitales 6 Kanal System. Die einzelnen Kanäle
sind wie bei DOLBY DIGITAL in Links, Mitte, Rechts, Surround Links,
Surround Rechts und Subwoofer aufgeteilt und besitzen fast das
Klangspektrum (20 Hz bis 20 kHz;außer Subwoofer mit 20-80 Hz und,
Surround mit 80Hz-20kHz und einer leicht höheren Dynamik von 96 dB).
Faktisch ist im Saal der Unterschied zwischen den beiden Systemen fast
nicht zu hören. Technisch ist dts wesentlich einfacher aufgebaut. Der
Ton befindet sich je nach Filmlänge auf ein oder zwei CD-Roms und ist
datenreduziert mit APT-X100 bei einer Datenrate von ca. 1400 kBit/s .
Synchronisiert wird der Ton zum Film mittels eines Timecodes
der zwischen der Lichttonspur und des eigentlichen Bildes kopiert wird
und mit einem kleinen Abtaster gelesen wird. Jedes einzelne Bild
weist einen eigenen Timecode auf.
Eine der neuesten Entwicklungen ist der dts-Effektkanal. Mit diesem
können über den Timecode gesteuert bis zu sechs Effektgeräte
(Stroboskope, Nebelmaschinen usw.) im Saal angesteuert werten. Erstmals
wurde die Erweiterung in ausgewählten Kinos im Trailer zu "Jurrasic Park 2 - Lost World"
vorgestellt. Im Heimbereich gibt es dts für Laserdisc und für DVD.

Anzumerken wäre noch das der Unterschied zwischen den Tonsystemen kaum zu hören ist.
Für den Hausgebrauch ist DD völlig ausreichend.

Hier noch ein paar Links zu Wikipedia, auch zu DD plus und dts HD:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Digital

http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Digital_Plus

http://de.wikipedia.org/wiki/DTS

http://de.wikipedia.org/wiki/DTS-HD

Ps. habs etwas bearbeitet, unwichtiges entfernt und somit übersichtlicher gestaltet

2

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 12:30

danke für die Zusammenfassung, die du wie ich hoffe selbst geschrieben und nicht einfach von Cip Online kopiert hast. :na?:
das könnte nämlich Ärger geben, da solche Texte in der Regel einem Copyright unterliegen.

Zu erwähnen wäre vielleicht noch daß es bei guten AC3 Mixen tatsächlich kaum einen hörbaren Unterschied zu dts gibt. Allerdings wird das Dolby Digital Logo an jeden Mist geklebt, bei dts gibt man sich nach meiner Erfahrung deutlich mehr Mühe, weswegen ich, wenn es zur Auswahl steht immer die dts Spur bevorzugen würde, da weiß man das man was gutes auf die Ohren bekommt. ;)

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hapag

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Mittwoch, 27. Oktober 2010, 12:35

@ marco83

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Xelos 32 SL
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DanielaE

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Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:07

na ja, Chip Online ist ja nun nicht gerade die Quelle, die ich zu Audio-Formaten heranziehen würde, aber egal ...

Ich ziehe dts aus klanglichen Gründen DD immer vor. Das sind beide nicht gerade die ausgefuchstesten Kompressionsverfahren, vor allem für Kino-Anwendungen entworfen. dts ist deswegen auch jenseits des Kino-Einsatzes interessant, weil es Bitraten jenseits des bei DD erlaubten zuläßt. Nützlich ist manchmal auch die Fähigkeit, einen CD-kompatiblen Bitstrom aus einem 5.1-Quellmaterial zu erzeugen. Solche CDs enthalten qualitativ durchaus sehr brauchbaren 5.1-Sound (z.B. von SACDs oder DVD-As), der außerdem von jedem CD-Spieler über den Digitalausgang an einen AVR ausgegeben werden kann; bessere Auto-Soundsysteme und Billigst-Heimkinoanlagen mit eingebauter DVD können das auch abspielen. Wer's noch ein wenig besser haben möchte, greift zu dts-96/24 (wegen 24Bit bei 96kHz Abtastrate). dts-CDs und Alben in dts-96/24 habe ich sogar schon selbst gebastelt - simple Sache ;)

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Marco83

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Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:27

Deine Links innerhalb des Texes führen alle auf die Startseite des Chip Online-Forums. Daran solltest du noch mal arbeiten. :opa:

Danke für den Hinweis, habs geändert ! ;)

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hapag (27. Oktober 2010, 13:36)

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Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:36

Danke für das Danke. :friends:
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robinio

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7

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:40

Hallo,

ich bin beim Thema dts letzte Woche ein wenig auf die Nase gefallen. Hab mir schön die erst kürzlich erschienene Blu Ray "Happy Gilmore" zugelegt. Ton dts,
aber ..... 2.0. Davon hatte ich bis zum Wochenende noch gar nix gehört, ich bin immer davon ausgegangen, das dts immer 5.1 und höher ist.


Fazit: Der Film ist allererste Sahne, allerdings ist der Ton halt nix besseres als Stereo.

Gruß
robinio
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DanielaE

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Mittwoch, 27. Oktober 2010, 13:53

Und da ist nichts besseres als dts 2.0 drauf? Auf Blu Ray ist eigentlich DTS-HD MA üblich - was ältere Geräte nicht dekodieren können und davon nur den eingebetteten dts Kern wiedergeben. 2.0 anstatt 5.1 muß nicht unbedingt von Nachteil sein - wenn Aufnahme und Lautsprecher stimmen!

robinio

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9

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 14:26

Hi DanielaE,

doch, da ist natürlich auch die Tonspur in Englisch DTS HD 5.1 drauf und auch Französich DTS 5.1, allerdings wollte ich das meinen Kindern wirklich
nicht antun. :o) ----> trotzdem danke für Deine Ausführungen

Gruß
robinio
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10

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 15:35

... by the Way, braucht man denn bei Happy Gilmore tatsächlich Surround Sound? ...also wenn Transformers oder Alien oder sowas in Stereo käme wär ich auch enttäscht, aber bei Gilmore... ;)

gevauem

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11

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 16:37

Mal ne blöde Frage, in diesen Fällen, in denen das Signal 2.0 kodiert ist, da hab ich das Gefühl, daß mein AVR (in Einstellung Neo 6) trotzdem noch ein brauchbares Sorround-Signal draus macht, also Stimmen ausm Center und ein bißchen Effektkanal, vergleichbar zum alten analogen Dolby Sorround, oder lieg ich da falsch?

Gruß
Georg

12

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 16:43

Digital Stereo ist reinstes Stereo, da sind normalerweise keinerlei explizite Surround Infos drin.
Allerdings sind die aktuelleren Decoder so clever auch da noch was rauszuholen was als Surround durchgehen kann. Funktioniert mitunter sogar bis runter zu Mono recht gut.

Marco83

unregistriert

13

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 17:09

Allerdings sind die aktuelleren Decoder so clever auch da noch was rauszuholen was als Surround durchgehen kann.

Du meinst zum Beispiel Dolby Pro Logic II, ist doch ein umgewandeltes Stereo Signal... ?(

Kann jedenfalls der Loewe auch.

14

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 17:18

Allerdings sind die aktuelleren Decoder so clever auch da noch was rauszuholen was als Surround durchgehen kann.

Du meinst zum Beispiel Dolby Pro Logic II, ist doch ein umgewandeltes Stereo Signal... ?(

Kann jedenfalls der Loewe auch.

genau

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(27. Oktober 2010, 18:32)

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