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Sonntag, 11. Juli 2010, 19:00

Kleines Digital-Empfangs 1x1

Kleines Digital-Empfangs 1x1:

Einführung: In der Analogsignalübertragung ist die Bildqualität im wesentlichen von zwei Parametern abhängig: Signalstärke und Signalrauschabstand. Beide werden in dB(V) gemessen. Die Signalstärke gibt Auskunft über die Amplitude, und der Signal-Rausch-Abstand über die Reinheit des Signals. Vergleichbar ist z.B. ein Telefongespräch - in ruhiger Umgebung versteht man den Gesprächspartner sehr gut, aber neben einer stark befahrenen Straße nur noch sehr schlecht. Leichter messbar ist die Signalstärke, doch aufgrund schlechter Kabeln oder weiteren aktiven und passiven Bauteilen leidet der Signal-Rausch-Abstand (SNR) oft mehr als nur die Signalstärke. Auch kann ein Verstärker ein schon schlechtes SNR nicht unbedingt verbessern. Das SNR zu messen ist schon aufwendiger, da viele günstige Messgeräte dies einfach nicht können (Kathrein MSK25) oder die Funktion in einem Untermenü versteckt ist (Kathrein MSK33). Erkennbar ist ein schlechtes Signal durch Rauschen oder "Grieseln" im Bild.

Zusammenfassung: Signalstärke und SNR sind abhängig wie gut das Analog-Bild tatsächlich sein kann.

Zur Digitaltechnik:
Um eine wirtschaftliche Übertragung von den vielen "1" und "0" zu ermöglichen, wird das Signal entsprechend moduliert, bekannt sind z.B. QAM64 und QAM256 bei DVB-C im Kabelnetz und QPSK bei DVB-S sowie 8PSK bei DVB-S2 per Satellit. Vereinfacht veranschaulicht wird der digitale Datenstrom auf analoge Weise moduliert, und im Empfangsteil wieder zum Datenstrom (ohne Qualitätsverlust) demoduliert. Da jedoch auf einer Übertragung immer Fehler auftreten können, bzw. dies sehr wahrscheinlich ist wird auch eine Fehlerkorrektur verwendet. Bei der Digitalübertragung sind hauptsächlich drei Parameter interessant: Signalstärke, das Carrier to Noise Verhältnis (C/N genannt, ähnlich SNR) sowie die Bitfehlerrate (BER, Bit Error Rate). Da es im Kanalraster bei einem digitalen Signal nicht mehr wenige Einzelträger wie bei analogen PAL-Signalen gibt, sondern das gesamte Signal breitbandig auf einen ähnlichen Pegel liegt wird auch anders gemessen: Die Signalstärke wird gemittelt auf dem breitbandigen "Transponder" gemessen, das C/N ist der Rauschabstand zwischen den digitalen Signal und dem Hintergrundrauschen. Die BER gibt an wie viele Bits fehlerhaft übertragen worden sind. Diese wird in der jeweiligen Potenz angegeben, z.B. "5x 10-5". Ab einer gewissen Fehlerbitrate kann die Fehlerkorrektur nicht mehr alle Bitfehler korrigieren und der Decoder bekommt einen fehlerhaften Datenstrom. Dies resultiert dann in Bild (Block/ Artefaktbildung, Standbilder) und/oder Tonfehler, und diese Fehler sehen anders aus als bei analogen Empfang. Messbar sind digitale Signale nur mit speziellen Messgeräten (z.B. Kathrein MSK25 und MSK33), aber viele weitere Störungen und Feinheiten des Signals lassen sich erst mit hochwertigsten Messgeräten (z.B. Kathrein MSK200, KWS AMA310) effektiv interpretieren.

Zusammenfassung: Erst unterhalb einer meist gewissen geräteabhängigen Schwelle ist mit Störungen zu rechnen, über dieser Schwelle ist unabhängig der Empfangswerte keine Bildverschlechterung des ausgestrahlten Programms gegeben.

Zum Schluss sei noch gesagt das dies nur eine sehr vereinfachte Information ist und bei weitem nicht vollständig ist!

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Benutzer die sich bedankten:

(1. Februar 2013, 16:22), lahabana (29. März 2011, 19:46), Achim51 (3. Dezember 2010, 21:03), (1. Dezember 2010, 10:31), ErklärbärHH (13. Juli 2010, 15:15), Rainer (12. Juli 2010, 19:45), (12. Juli 2010, 11:50), (12. Juli 2010, 08:29)

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